Tagung in Stuttgart, 20. März 2021

Matthias Erzberger - 
Gegen den Obrigkeitsstaat und für Demokratie. Matthias Erzberger in den politischen Verwerfungen seiner Zeit
Neueste Forschungen und Fragestellungen über den württembergischen Zentraumspolitiker und Katholiken.
Samstag, den 20. März 2021, 10:00 bis 17:00
Die Online-Tagung des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart und des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg war ein voller Erfolg. Dies zeigt, wie stark das Interesse an Matthias Erzberger auch 100 Jahre nach seiner Ermordung ist.
Das Online-Format machte es möglich, dass mehr Gäste teilnehmen konnten, als die verfügbaren Säle aufgenommen hätten.
In Kürze wird hier der Link vermerkt, durch den die Vorträge nachgehört werden können.

Programm
Begrüßung und Tagungseinführung
Dr. Christopher Dowe und Dr. Maria E. Gründig

Ein Verrat an christlich-konservativen Werten? Der Kampf der Rechtskatholiken gegen das 'Erzbergertum'
Prof. em. Dr. Gabriele Clemens, Universität Hamburg

Matthias Erzbergers Kampf gegen Zwangsarbeit während des Ersten Weltkriegs
Dr. Christian Westerhoff, Bibliothek für Zeitgeschichte, Stuttgart

Material und Moral. Matthias Erzberger in der Ära des Wiederaufbaus
Dr. Anna Karla, Universität zu Köln

Arche Noah am Wilhelmsplatz? Matthias Erzberger und die Anfänge des Reichsfinanzministeriums 1919/20
PD Dr. Stefanie Middendorff, Freie Universität Berlin

Kämpfe um die Vergangenheit. Erzberger und die Deutung der Niederlage im Ersten Weltkrieg
Dr. Christopher Dowe, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart

Demokratie, Parlament und Republik: Matthias Erzberger und die Krisenerfahrungen der deutschen Geschichte
Prof. Dr. Jörn Leonhard, Uni Freiburg
17:00 Abschlussdiskussion und Tagungsende
Während der Abschlussdiskussion. An den Bildschirmen sind sichtbar: Jörn Leonhard, Maria E. Gründig, Anna Karla, Christian Westerhoff, Christopher Dowe und Stefanie Middendorf. 


Bildrecht links: ACDP, rechts: ACDP, Foto der Beisetzung Erzbergers in Biberach am 31.08.1921 u.a. Joannes B. Sproll, damals Generalvikar der Diözese Rottenburg