Tagung, Freiburg i.Br., 4.-6. November 2021

Neuaufbrüche und Friktionen 1821-2021. 200 Jahre Oberrheinische Kirchenprovinz 1821 - 2021

Neuaufbrüche und Friktionen gehören zur Kirche – nicht erst heute. Ein sprechendes Beispiel dafür ist ihre territoriale Neuordnung im deutschen Südwesten im 19. Jahrhundert, die sich in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher, politischer und kultureller Umbrüche vollzog. In dieser Situation umschrieb Papst Pius VII. mit der Bulle „Provida solersque“ von 1821 neue Diözesan­grenzen und errichtete die Oberrheinische Kirchenprovinz. Ihr 200-jähriges Bestehen gibt den Anlass für einen vergleichenden Blick auf die diffizilen Anfänge und die wechselhafte Geschichte der Bistümer, die zu dieser Kirchenprovinz gehören - Freiburg, Mainz, Rottenburg-Stuttgart - oder bis 1929 dazu zählten - Fulda, Limburg.

Programm

Es referieren unter anderem
Prof. Dr. Claus Arnold, Dr. Daniela Blum, Joachim Bürkle, Prof. Dr. Karl-Heinz Braun, Prof. Dr. Dominik Burkard, Dr. Uwe Scharfenecker, Dr. Christoph Schmider und Prof. Dr. Bernhard Schneider.

Die Tagung wird von der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, dem
Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Kirchengeschichtlichen Verein für das Erzbistum Freiburg veranstaltet.
Beginn: Donnerstag, 4.11.2021, 18 Uhr. Ende: Samstag, 6.11.2021, 12:30 Uhr
Themenbereiche
Die Gründungsphase der Oberrheinischen Kirchenprovinz
Pastoralkonzepte bis 1945
Prägende Gestalten und Orte der Caritas bis 1945
Südwestdeutsche Klangwelten. Kirchenmusik seit 1821
Entwicklungen der Diözesen 1945 bis 1985

Podiumsdiskussion mit Daniel Deckers (FAZ), Walter Kardinal Kasper, Annette Schavan

Eine rasche Anmeldung bei der Katholischen Akademie Freiburg ist empfehlenswert - Anmeldung